Samstag, 16. Juni 2012

10. Übungsaufgabe

Ich habe in beiden Diskussionslisten mich umgesehen, und versucht, zu meinem Thema zu recherchieren.

Das Resultat war, meines Erachtens nach, etwas ambivalent. Während ich in der ersten Liste (H-SOZ-U-KULT) mit meinem Suchbegriff ein sehr reichhaltiges Angebot (ca. 50 Einträge) an Diskussionsbeiträgen und sonstigen Veröffentlichungen erhalten habe, war im zweiten Medium (H-NET) kein einziger passender Eintrag zu finden.
Ich muß aber sehr wohl festhalten, daß es sich auch bei den Ergebnissen der ersten Liste größtenteils um Beiträge handelte, die nur sehr peripher mit meinem Thema in Zusammenhang standen. Es waren meist nur ein oder zwei Sätze darüber zu lesen, um das diesbezügliche Kernthema besser zu veranschaulichen, bzw. um irgendwelche Randbemerkungen näher zu erläutern.
Ich glaube persönlich auch nicht, daß diese Netzwerklisten für mein Thema (Telephon) die passenden Suchmedien sind, weil diese Systeme in erster Linie auf zentralhistorische Fragestellungen spezialisiert sind, die darauf ausgerichtet sind, Thematiken aus dem politischen, kulturellen, sozioökonomischen Bereich aufzuarbeiten.
Das Telephon ist und bleibt aber doch hauptsächlich ein Begriff mit technischem Hintergrund, und dafür sind fast ausschließlich geeignete Fachbücher, technische Zeitschriftenartikel, Genehmigungsurkunden aus Behördenarchiven, sowie vielleicht das eine oder andere Schriftstück bzw. Objekt aus Museen oder Einträge in Kultur- oder Technikchroniken, zu bevorzugen.

Freitag, 8. Juni 2012

9. Übungsaufgabe

Ich habe nach beiden Suchvarianten recherchiert, und die von mir erreichten Ergebnisse waren durchaus in gewisser Hinsicht erfolgsversprechend.

Ich habe in den beiden System nach verschiedenen Kriterien gesucht, und auch dementsprechend genügend Treffer erzielt. Ich glaube, daß es bei meinem Thema (Telefon) sinnvoll ist, einerseits die zusammenhängenden Begriffe (z. B. Telefonsystem, Telefonnetz, -anlage etc.) zu variieren, sie andererseits aber auch wieder nicht zu speziell auszurichten, damit auch genügend Einträge zur Auswahl gelangen. Gerade der Gegenstand "Telefon" ist ja ein sehr breit ausgelegter Begriff, den man von den verschiedensten Aspekten her beleuchten kann. Wie ich mittlerweile schon mehrmals im Rahmen dieser Weblogpostings erwähnt habe, erfüllt ja das Medium, die Institution Telefon heutzutage sowohl technische Belange, als auch gleichzeitig wirtschaftliche, kulturelle wie gesellschaftliche Dimensionen. Dieser Terminus ist zwischenzeitlich ein Synonym für jegliche Art von nachrichtentechnischer Sprachübertragung geworden, und ist umgekehrt auch im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre, ausgelöst durch die 2. phänomenale, in ihren Auswirkungen noch gar nicht überschaubare technische Revolution (nach der Erfindung der Dampfmaschine und des Automobils im 19. Jhdt) der IT-Branche, vollkommen in diesem neuen Kommunikationstechnikkomplex aufgegangen bzw. übergetreten. Man kann ja darin nicht mehr zwischen Audio- Video- Text- Daten- oder Nachrichtentechnik unterscheiden, weil mittlerweile alle diese ehemals weitgehend selbständigen Techniksegmente vollständig ineinander zusammengeflossen sind, und dadurch ein völlig neuartiges digitales, kommunikationstechnisches Gebilde entstanden ist.
Deshalb ist der Ausdruck "Tele(ph)fon", so gesehen , in unserer heutigen Zeit gleichzeitig auch wieder etwas altmodisch bzw. anachronistisch geworden, weil beispielsweise eben ein SMARTPHONE der neuesten Generation wesentlich mehr kann als bloß zu "telephonieren".
Der Ausdruck "Telephon" muß aus den oberwähnten Gründen deshalb mittlerweile auch in einen historischen Kontext eingebettet werden, um die gesamte Tragweite seines geschichtlichen Entwicklungsprozesses begreifen zu können.
Darauf muß auch bei der Internetrecherche in Online-Bibliotheken oder Datenbanken Bedacht genommen werden.
Meine Internetsuche war durchaus ertragreich, wobei man aber, wie in meinem kleinen Exkurs ausführlich erläutert, sehr gezielt und behutsam vorgehen muß, um dabei nicht in eine falsche, unbeabsichtigte Richtung zu gelangen.
Der Hauptunterschied zwischen Datenbank- und allgemeiner GOOGLE-Recherche besteht deshalb auch in erster Linie in der semantischen Vielschichtigkeit des Suchbegriffes.
Während man im GOOGLE hauptsächlich Einträge findet, die mit dem technischen Gerät, seiner Bedienung, seiner Nutzung, dem Erwerb findet; kann man in den einschlägigen Datenbanken Aufsätze, Artikel und Buchauszüge abrufen, die einen wesentlich tieferen Einblick in das globale System Telefon ermöglichen. Man kann darin wissenschaftliche Berichte über die Netzstruktur, über die nationalen Telephongesellschaften, über ganz spezielle Sonderthemen wie beispeilsweise die Geschichte der Telephonüberwachung in der BRD oder einen Vergleich über die geschichtliche, technologische Entwicklung der Netze in verschiedenen Staaten, ersehen.
Ich schätze daher meine Ergebnisse, bildlich gesprochen, als sehr bunt, vielfältig und abwechslungsreich ein. Allerdings ist es unbedingt erforderlich, die Treffer nach bestimmten Kriterien zu sichten bzw. zu selektieren und anschließend zu ordnen.
Die Suche in beiden Systemen ergänzt sich meines Erachtens nach ausgezeichnet. Jede Variante hat ihren spezifischen Schwerpunkt und danach sollte man auch seine eigenen Recherchearbeiten planen.

Freitag, 18. Mai 2012

7. Übungsaufgabe/Posting 2

Ich habe in der letzten Zeit viel zum Thema WIKIPEDIA/zitierfähig ja/nein in Erfahrung gebracht und unsere Gruppenarbeit im Rahmen unseres letzten Präsenztermines hat mich in meiner ursprünglichen Meinung noch zusätzlich bestärkt, sodaß ich nun eine durchaus gesicherte Position in dieser Thematik einnehmen kann.

Man muß hier, wie in vielen anderen Lebensbereichen ebenso, einen sehr differenzierten Standpunkt vertreten:

WIKIPEDIA ist ganz zweifelsohne eine phänomenale Online-Enzyklopädie, die unseren Büro-, Heim- und Studienalltag ganz entscheidend reformiert und revolutioniert hat. Es bietet kostenlos innerhalb weniger Sekunden von jedem Rechner einen Informationsdienst an, der, im wahrsten Sinne des Wortes, seinesgleichen sucht.
WIKIPEDIA ist demzufolge heutzutage für jeden Forscher, Wissenschaftler, Pädagogen, Journalisten, Angestellten, Beamten und nicht zu guter Letzt auch Geschichtsstudenten einfach unverzichtbar!
Es kommt nur darauf an, wie und wozu man es gebraucht. Wenn es um eine grundlegenden historischen Sachverhalt, eine Biographie, eine Jahreszahl, um eine einfache Begriffserklärung geht, ist dieses Medium durch keine andere Informationsquelle zu ersetzen.
Wenn man daraus Zitate entnimmt, muß an sich selbstverständlich vorher vergewissern, woher es stammt, wer der Urheber war, in welchem literarischen Werk es enthalten ist. Von Wissenschaftlern, Forschern, aber auch von Studenten sollte man eigentlich erwarten, daß sie mit jeder Art von Information sehr kritisch umgehen, sie ausreichend hinterfragen und reflektieren. WIKIPEDIA bietet genug Möglichkeiten, die vorliegenden Fakten zu überprüfen (z. B. Literaturhinweise, Vergleich mit älteren oder fremdsprachigen Versionen, Informationen über den Autor etc.) Bei strikter Einhaltung dieser Sicherheitskriterien sehe ich absolut keinen Grund, nicht aus WIKIPEDIA zu zitieren. Hier steht, meiner Meinung nach, auch nicht primär die Frage im Vordergrund, ob WIKIPEDIA zitierfähig ist oder nicht, sondern vielmehr die Ansicht bzw. Entscheidung, ob man es ganz allgemein als Unterstützungs- oder Hilfsmedium für wissenschaftliche Arbeiten heranziehen soll, und da fällt meine Antwort ganz eindeutig aus:

Ein klares und unbedingtes "JA"!

Es gibt sicherlich sowohl hervorragend gute, als auch abgrundtief schlechte Beiträge in WIKIPEDIA, sowie auch in der wissenschaftlichen Fachliteratur ebenfalls sehr gute wie auch absolut miserable Bücher zu bestimmten Forschungsschwerpunkten zu finden sind.
WIKIPEDIA kann und darf auch niemals das einzige Informationsmedium - was ja eigentlich ohnehin in der praktischen Forschungsarbeit völlig ausgeschlossen und undenkbar ist - für eine Monographie sein. Es kann als erste Anlaufstelle aber sehr wohl ein nützliches wie hilfreiches Werkzeug bzw. Instrument sein, um unentbehrliche Auskünfte über allgemeine Sachverhalte, Zusammenhänge, Fakten, die in so gut wie jeder Diplom- und Doktorarbeit benötigt werden, zu erhalten. Es liefert ein transparentes, kompaktes und gutstrukturiertes Grobgerüst, um sich rasch in die Thematik einzuarbeiten und sich deren tiefschichtigen Komplexität anzunähern.
Man sollte sich aber immer der Tatsache bewusst sein, daß WIKIPEDIA als weltweit von jeder "Zimmer, Küche, Kabinett-Behausung" mit Internetanschluß verfügbaren, kostenlose, teilweise von "wissenschaftlichen Amateuren" gestaltete Online-Enzyklopädie, nicht für sich den Anspruch eines auf höchstem Qualitätsstandard befindlichen Nachschlagewerks erheben kann.

Es kann (und tut es auch mittlerweile) aber sehr wohl für den privaten, beruflichen, schulischen wie universitären "Hausgebrauch" eine ganz bedeutende als auch wichtige Rolle spielen.

7. Übungsaufgabe/Posting 1

Ich bin ganz schlicht und einfach mit dem Schlagwort "Telephone" in den Suchkatalog von "Historical Abstracts" eingestiegen, und habe dazu eine Unzahl an teilweise sehr interessanten Zeitschriftenartikeln erhalten. Das Suchergebnis war sogesehen für mich sehr erfolgreich.

Ich habe aus dieser großen Anzahl von Treffern bzw. Beiträgen drei Artikel in die engere Wahl gezogen:

1.) 100 Jahre Telefon bei F. M. HÄMMERLE in Dornbirn: Die erste Fernsprechanlage in Österreich-Ungarn ISSN: 00270148

2.) Postzensur und Telefonüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland (1949-1968) ISSN: 00442828

3.) Le Developpement du Telephone en France depuis les anneés 1950: Politique de recherche et recherche d´une politique. ISSN: 02941759

Die anschließende Suche in den beiden angeführten Datenbanken war aber, ganz offengestanden, mehr als ernüchternd. Ich habe in keinem der beiden Onlinesysteme, trotz Eingabe nach den verschiedensten Suchkriterien, nicht einmal annähernd irgendwelche Dokumente gefunden, die in Zusammenhang mit meinen ausgewählten Zeitschriftenauszügen gestanden wären. Ganz extrem war es in der zweitgenannten Datenbank (Elektronische Zeitschriftenbibliothek), in der ich nicht einmal nach Eingabe der globalsten Schlagwörter einen einzigen Treffer erzielen konnte.

Samstag, 5. Mai 2012

5. Übungsaufgabe

Ich habe mir folgende Schlagwörter zum Thema Telephon ausgedacht:

Ganz simpel: Telephon bzw. Telefon

Geschichte des Telephons


Ich war offengestanden wirklich sehr positiv überrascht, welche Treffer ich hier vorgefunden habe.
Es waren sowohl Buchtitel, Zeitschriftenauszüge etc. zur technischen Komponente als auch eine ganz konkrete Publikation zur Geschichte dieses Mediums darunter.
Die Trefferanzahl war weder zu gering noch zu zahlreich. Sie hat sich in durchaus überschaubaren Größen gehalten.
Ich glaube, daß man in dem Katalog durchaus brauchbare Textdokumente finden kann, die einem die Recherchearbeit spürbar erleichtern.
Es war für mich jedenfalls eine sehr positive Erfahrung!

6. Übungsaufgabe

Nach ausführlicher Durchsicht der angeführten Datenbankverzeichnisse habe ich folgende Datenbanken in die engere Wahl gezogen, welche mir für meine weitere Recherchearbeit interessant bzw. wertvoll erscheinen könnten:

UNI-Datenbankkatalog:

Physik/Chemie

Sozialwissenschaften

Lebenswissenschaften


ÖNB-Datenbankkatalog:

Den Hauptkatalog


Ich muß aber, wie ich bereits in meinem letzten Posting bemerkt habe, nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, daß bei meinem Thema all diese Nachschlagewerke mit einem nicht unerheblichen Unsicherheitsfaktor behaftet sind.
Unsicher deshalb, weil es sich zum Einen bei den angeführten Datenbanken um keine ausgesprochen technischen Fachquellen - von Physik/Chemie sowie Mathematik/Informatik vielleicht abgesehen - handelt, zum Anderen die nichttechnischen, kultur- wie sozialwissenschaftlichen Aspekte des Mediums Telephon in diesen Datenbanken höchstwahrscheinlich wenn überhaupt, dann nur in äußerst bescheidener Form Berücksichtigung finden. Ich würde mich freuen, wenn ich bei meiner Befürchtung einer Fehleinschätzung unterlegen gewesen wäre. Aber warten wir mal ab!
Man muß sich auf alle Fälle zuerst ein genaueres Bild von den betreffenden Quellensammlungen machen, und sich die Zeit nehmen, darin eingehend zu recherchieren bzw. zu forschen.

Samstag, 21. April 2012

4. Übungsaufgabe

Ich war kürzlich in unserer Universitätsbibliothek, und habe mir, so wie in der Anforderung dieser Übungsaufgabe es verlangt wurde, nach Durcharbeitung des Online-Tutorprogrammes einige Referenzwerke, zu meinem gewählten Thema passend, näher angesehen.

Es waren dies ganz konkret zwei Enzyklopädien und ein Lexikon:

1.) die große BROCKHAUS-Edition

2.) Die Lexika von MEYER

3.) ONLINE-Enzyklopädie

4.) Als Ergänzung bzw. Dekoration auch ein bisschen WIKIPEDIA

Um es gleich vorweg zu sagen:

Meine Erwartungen sind, was die erste einführende Recherche anbelangt, durchaus erfüllt worden. Ich konnte in diesen durchwegs universellen Nachschlagewerken - es waren keine Techniklexika - zu meinem Thema (Telefon, Fernsprechtechnik) genügend Informationen, gedankliche Anstösse, sowie sonstige kleinere Stoffsammlungen finden.
Der Informationsgehalt bzw. der Detailierungsgrad unterschied sich zwischen den beiden erstgenannten Werken kaum, im drittgenannten war er vielleicht doch etwas plakativer, oberflächlicher als auch komprimierter dargestellt. Die Texte waren auch durchwegs verständlich gehalten, und ebenso für technische Laien mit etwas technischem Hintergrundwissen ohne weiteres nachzuvollziehen.
Der Inhalt der durchaus ausführlichen, wie umfangreichen Einträge erstreckte sich von der Erfindung des Telefonapparates (G. BELL, Kohlemikrophon etc.), über die grundlegende Funktionsweise des Fernsprechapparates (Wählscheibe) die Netzstruktur (Verbindungszentrale), die Übertragunstechnik, bis zu den heutigen modernen digitalen Technologien (PCM, ISDN, Internettelefonie)
Breitem Raum wird natürlich in all diesen Lexikaauszügen bereits dem Thema Mobilkommunikation gewidmet. Vom noch festnetzgebundenen Schnurlostelefon bis zum analogen Handy der 1. Generation (D-Netz) war es kein allzugroßer Schritt mehr. Von dort vollzog sich die weitere technische Entwicklung über mehrere Einzelschritte bis zum heutigen SMART-Phone.

Aber man darf bei all den genannten technischen Details nicht vergessen, daß die Erfindung des Telefons im Laufe der Zeit auch eine nicht minder bedeutende kulturelle, gesellschaftliche und soziale Dimension aufgewiesen hat und bis zum heutigen Tage auch immer noch in sich trägt. Diese Seite jener wahrhaft epochalen Erfindung aufzuzeigen, sollte Gegenstand meiner nächsten Postings im Rahmen dieser Lehrveranstaltung sein. Es wird aber, so glaube ich, nicht ganz einfach sein, den Apparat, das System Telefon von dieser Seite her zu beleuchten, weil die technische Komponente mittlerweile in unserer heutigen Zeit so dominant geworden ist. Es wird heutzutage fast alles unter dem Aspekt der technischen Funktionalität untersucht und beurteilt, und andere Facetten, die nicht weniger interessant sind, davon überdeckt.

Zum Abschluß noch ein kleines Bonmot:
Ich bin im Zuge meiner Recherche in der UNI-Bibliothek rein zufällig auf eine uralte, wahrhaft historische Ausgabe - ganz exakt aus dem Jahre 1872, das Telefon wurde elf Jahre zuvor im Jahre 1861 patentiert - des bereits erwähnten MEYER-Lexikons gestossen, in der zum Thema Telefon ein zwar kurzer und etwas antiquiert anmutender, aber nichtsdestotrotz vom historischen Standpunkt her betrachtet, ein äußerst wertvoller Artikel zu lesen war. Ich glaube, daß dieser Textausschnitt sehr anschaulich den historischen Kontext, sowohl von der Änderung des sprachlichen Ausdrucks als auch von der technischen Weiterentwicklung des beschriebenen Gegenstandes (des Telefons), sehr anschaulich verdeutlicht.

Ich zitiere wörtlich: "Apparat zur Fortpflanzung von Tönen mit Hülfe des galvanischen Stroms, bei welchem die durch den Ton hervorgebrachte Vibration einer Membran zum Öffnen und Schließen des Stroms benutzt wird. Da nun bei jedem Ton die Membran in anderer Weise vibriert, so wird auch die Aufeinanderfolge der Unterbrechungen des Stroms bei jedem Ton eine andere sein. Man kann aber an irgendeinem beliebigen Ort diese Stromunterbrechungen zur Erzeugung von Tönen benutzen, die denen entsprechen müssen, welche die Unterbrechungen hervorbrachten."

Alles klar, wie das Telefon funktioniert?

In dem Sinne, bis zum nächsten Mal, d. h. bis zur nächsten Übungsaufgabe!

Freitag, 23. März 2012

3. Übungsaufgabe/Posting 2

Ich habe in den vorgeschlagenen Suchseiten recherchiert, und bin eigentlich schon nach recht kurzer Zeit darin fündig geworden.

Zum Thema "Geschichte des Telephons" bieten sich eigentlich in erster Linie technische Forschungseinrichtungen an (z. B. einschlägige Fachbibliotheken, technische Museen sowie Archive), die einen Einblick in die lange historische Entwicklung dieses Mediums liefern.


1.) Bibliothek der Technischen Universität Wien: Dieses Institut stellt ein sehr breites Spektrum an Literaturbehelfen zur Verfügung, wobei hier vorwiegend die technisch-theoretische Seite im Vordergrund steht. Hier finden sich gewiss einige Bücher, Zeitschriften, Aufsätze, vielleicht sogar Dissertationsarbeiten zu dieser Thematik, die diesbezüglich brauchbares Quellenmaterial bereithalten könnten.

2.) Als Ergänzung zum ersten Punkt würde ich noch den Online-Zugang - aber auch den örtlichen, physischen Besuch - des Technischen Museums in Wien für meine Recherchearbeiten heranziehen. Dort findet man, meines Wissens nach, einige interessante, nach historischen Gesichtspunkten geordnete Schauobjekte samt ausführlichen Beschreibungen zu diesem Fachbereich.

3.) Das Hof- und Staatsarchiv: Diese Institution wäre insbesondere für die Bereitstellung von behördlichen Dokumenten, Urkunden, Anträgen, Genehmigungen ein wertvoller Quellenlieferant. Der Ausbau, der Betrieb als auch die Instandhaltung des Telephonnetzes oblag ja bekanntlich viele Jahrzehnte hindurch der verstaatlichten Post- und Telegraphenbehörde. Jede Neuanmeldung, Ab- oder Ummeldung eines Telephonanschlusses, aber auch großangelegte Investitionsvorhaben wie beispielsweise der Bau von Vermittlungseinrichtungen bedurfte demzufolge der Genehmigung seitens der Fernmeldebehörde. Diese Genehmigungen basierten auf behördlichen Akten, die wiederum aus gesetzlichen Gründen für einen bestimmten Zeitraum archiviert werden mußten. Es ist also durchaus denkbar, daß in den tiefen, weiträumigen wie verschlungenen Depots dieses ehrwürdigen Hauses am Wiener Minoritenplatz noch das eine oder andere Schriftstück aus diesen Zeiten lagert.

Was die gesellschaftlichen wie kulturellen Aspekte dieses Mediums betrifft, bin ich noch auf der Suche nach einer geeigneten Forschungseinrichtung. Dafür möchte ich mir aber noch etwas Zeit lassen, und in Ruhe überlegen, welche Institutionen hier in Frage kommen könnten.

3. Übungsaufgabe/Posting 2

Ich habe in den vorgeschlagenen Suchseiten recherchiert, und bin eigentlich schon nach recht kurzer Zeit darin fündig geworden.

Zum Thema "Geschichte des Telephons" bieten sich eigentlich in erster Linie technische Forschungseinrichtungen an (z. B. einschlägige Fachbibliotheken, technische Museen sowie Archive), die einen Einblick in die lange historische Entwicklung dieses Mediums liefern.


1.) Bibliothek der Technischen Universität Wien: Dieses Institut stellt ein sehr breites Spektrum an Literaturbehelfen zur Verfügung, wobei hier vorwiegend die technisch-theoretische Seite im Vordergrund steht. Hier finden sich gewiss einige Bücher, Zeitschriften, Aufsätze, vielleicht sogar Dissertationsarbeiten zu dieser Thematik, die diesbezüglich brauchbares Quellenmaterial bereithalten könnten.

2.) Als Ergänzung zum ersten Punkt würde ich noch den Online-Zugang - aber auch den örtlichen, physischen Besuch - des Technischen Museums in Wien für meine Recherchearbeiten heranziehen. Dort findet man, meines Wissens nach, einige interessante, nach historischen Gesichtspunkten geordnete Schauobjekte samt ausführlichen Beschreibungen zu diesem Fachbereich.

3.) Das Hof- und Staatsarchiv: Diese Institution wäre insbesondere für die Bereitstellung von behördlichen Dokumenten, Urkunden, Anträgen, Genehmigungen ein wertvoller Quellenlieferant. Der Ausbau, der Betrieb als auch die Instandhaltung des Telephonnetzes oblag ja bekanntlich viele Jahrzehnte hindurch der verstaatlichten Post- und Telegraphenbehörde. Jede Neuanmeldung, Ab- oder Ummeldung eines Telephonanschlusses, aber auch großangelegte Investitionsvorhaben wie beispielsweise der Bau von Vermittlungseinrichtungen bedurfte demzufolge der Genehmigung seitens der Fernmeldebehörde. Diese Genehmigungen basierten auf behördlichen Akten, die wiederum aus gesetzlichen Gründen für einen bestimmten Zeitraum archiviert werden mußten. Es ist also durchaus denkbar, daß in den tiefen, weiträumigen wie verschlungenen Depots dieses ehrwürdigen Hauses am Wiener Minoritenplatz noch das eine oder andere Schriftstück aus diesen Zeiten lagert.

Was die gesellschaftlichen wie kulturellen Aspekte dieses Mediums betrifft, bin ich noch auf der Suche nach einer geeigneten Forschungseinrichtung. Dafür möchte ich mir aber noch etwas Zeit lassen, und in Ruhe überlegen, welche Institutionen hier in Frage kommen könnten.

Donnerstag, 22. März 2012

3. Übungsaufgabe/Posting 1

Ich habe aus den zahlreichen Themen aus der Liste im WEBLOG von Hrn. Prof. Tantner, mich nun für ein bestimmtes Thema entschieden:

Und zwar für das älteste elektroakustische Übertragungsmedium in der Geschichte der Menschheit, das Telephon.

Das Telephon ist in der Tat bereits ein symbolträchtiges, historisches Relikt, das sehr wohl schon auf eine längere Geschichte zurückblicken kann. Es wurde in der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts mehr oder weniger zeitgleich, aber voneinander unabhängig, von drei namhaften, europäischen Naturwissenschaftern (Antonio Meucci, Johann Philipp Reis, Alexander Graham Bell) erfunden, weiterentwickelt sowie technisch verfeinert, und hat sich im Laufe der Zeit dermaßen weiterentwickelt, sodaß es aus unserem heutigen modernen Wirtschaftsleben einfach nicht mehr wegzudenken ist. Auch wenn es heutzutage in seiner ursprünglichen Form nicht mehr existiert, weil es sich als digitaler, mobiler Kommunikationsdienst in den komplexen IT-Kommunikationssektor vollständig integriert hat. Es ist immer noch von allen, gegenwärtig angebotenen Daten- und Kommunikationsdiensten die mit Abstand am weitesten verbreitete Kommunikationsform.

Überlegenswert wäre es demzufolge, sich sowohl mit der technischen als auch der gesellschaftskulturellen, sozioökonomischen Entwicklungsgeschichte dieses Massenmediums zu befassen. Vielleicht könnte man die markanten historischen Meilensteine (Industriealisierungswelle Europas im 19. Jhdt., Einzug in die Privathaushalte, Vermittlungseinrichtungen "Das Fräulein vom Amt", späterer Selbstwählverkehr etc.) näher beleuchten, und verdeutlichen, welchen enormen Einfluß es auf die wirtschaftliche Prosperität in der westlichen Welt genommen hat, und wie sehr wir dem Telephon unser komfortables Leben sowie unseren in der Geschichte beispiellosen Wohlstand verdanken.
Eine interessante Frage wäre es, sich zu überlegen, welche schicksalshafte Bedeutung diese Einrichtung bei epochalen, weltpolitischen Ereignissen (Kriegsausbrüche, Konferenzen, diplomatische Kontakte etc.) der vergangenen 150 Jahre, seit der Erfindung dieses Sprechapparates, hatte. Welche Rolle spielte es bei Hilfsaktionen in Zusammenhang mit Naturkatastrophen, oder wie oft war es "Glücksbote" (z. B. Lottogewinn, Heiratsanträge, Liebeserklärungen) aber auch "Schreckensnachrichtsüberbringer" (z. B. Todesnachrichten, Meldungen über Verkehrsunfälle) an eine Unzahl von Menschen quer über unseren Kontinent.

Aber natürlich soll auch die technische Komponente in den angestellten Überlegungen nicht zu kurz kommen! Dieser Telephonapparat und die mit ihm verbundenen Übertragungseinrichtungen haben sich in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten dermaßen technologisch weiterentwickelt, daß man, so glaube ich zumindest, schon alleine darüber eine Dissertationsarbeit an der TU verfassen könnte.(sofern es nicht schon eine darüber gibt, was ich mir gut vorstellen kann) Es begann mit der rein manuellen Vermittlung (Handvermittlung) und setzte sich mit den ersten analogen elektromechanischen Vermittlungseinrichtungen (Relais, Hebdrehwähler, Motorwähler, Koordinatenschalter) bis zu den ausschließlich digitalen Vermittlungssystemen (OES) fort. Der derzeitige Stand bzw. das Telephon der Zukunft ist, wie bereits erwähnt, eingebettet in das allumfassende Internetanwendungsspektrum mit all seinen phänomenalen Ausprägungsformen.

Ja, das wären nur einige Aspekte, die sich ergeben, wenn man sich mit der Thematik der "Größten Maschine der Welt - weil wahrhaft erdumspannend", näher auseinandersetzt.

Donnerstag, 15. März 2012

2. Übungsaufgabe/Posting 3

Wie ich bereits in meinem 1. Posting erwähnt habe, besitze ich so gut wie überhaupt keine praktische Erfahrung mit WEBLOGS. Ich werde aber dennoch versuchen, mir zu überlegen, wofür man diese neuartigen WEB-Anwendungen sinnvoll nutzen könnte.

Das erste Anwendungskriterium, das mir hier ganz spontan einfällt, liegt irgendwie bereits auf der Hand, und ich habe es in den obigen Beiträgen bereits anklingen lassen. Es ist zunächstmal der eigentlich ganz simple wie auch naheliegende Informationszweck! Es ist mittlerweile lt. einem Zitat (" Ein Wissenschaftler der nicht postet, ist kein Wissenschaftler") offenbar für einen Vertreter dieses Berufsstandes wirklich unerlässlich geworden, seine wissenschaftlichen Beiträge, Aufsätze etc. in seinem eigenen WEBLOG zu veröffentlichen. Die WEBLOGS sind eben öffentlich, und können demzufolge von jedem Internetnutzer eingesehen werden. Dieser Umstand verleitet geradezu, diese Texte zu lesen, und natürlich auch bis zu einem bestimmten Grade wie bei uns Studenten, für eigene Arbeiten nutzbar zu machen. Sei es nur, daß man sich ein paar Anregungen holt, markante Daten abruft oder bloß die jeweilige Meinung bzw. Sichtweise des betreffenden Wissenschaftlers einholt. Ganz essentiell ist es selbstverständlich, daß man in seinen Beiträgen die exakten Zitierregeln einhält.

Als zweites großes, ja vielleicht sogar wichtigstes weil für dieses Medium signifikantes Anwendungsgebiet, würde ich die interaktive Komponente mit der damit verbundenen Diskursmöglichkeit sehen. Jedem Leser dieser WEBLOG´s ist es gestattet, die Artikel, Aufsätze und Beiträge des WEBLOG-Inhabers zu kommentieren, zu bewerten, zu analysieren. Jeder weitere Besucher dieses WEBLOGS sieht zusätzlich zu dem Originaltext selbstverständlich auch die Meinungen der anderen Teilnehmer auf seinem Bildschirm. Es entsteht auf diese Art und Weise ein richtiges "Leserbrief"-Forum, das sicherlich die eigentliche Stammpublikation des Verfassers entweder entscheidend bereichern, aber andererseits auch sehr heftig kritisieren, ja im schlimmsten Fall sogar in Frage stellen kann.
Dieses Risiko muß der Verfasser von Wissenschaftsbeiträgen zweifelsohne bereit sein, in Kauf zu nehmen.

Als drittes bedeutendes Anwenderfeld - das sich eigentlich schon aus dem bisher gesagten zwangsweise ergibt - gilt ohne Frage das breite, vielfältige Spektrum der Publikation in diesem modernen Medium. Es reicht von einfachen Notizen, Texten bis zu aufwendig gestalteten wissenschaftlichen Abhandlungen, Essays, Monographien und Traktaten. Man kann diese Werke ja, wie ich selbst jetzt im Zuge des Verfassens meines kurzen Aufsatzes bemerkt habe, mit Photos, Links, sonstigen Verweisen, dekorieren bzw. anreichern. Der Phantasie des Schöpfers von solchen literarischen Werken sind hier kaum mehr Grenzen gesetzt.

Ich glaube abschließend aber, trotz der unbestreitbar wesentlichen Fortschritte in der elektronischen Kommunikation durch dieses Medium, daß es auch für diese WEB-Anwendung eine Grenze gibt, die man nicht überschreiten sollte, ja auch gar nicht überschreiten kann. Diese Grenze sehe ich nicht so sehr auf der technischen Seite, sondern vielmehr auf jener Seite, die auf Grund des extrem hohen Öffentlichkeitscharakters dieses Mediums resultiert.

Nicht alle Fakten, Details und sonstigen Informationen sind für eine Publikation auf einer solchen Plattform geeignet!!!

Das ist auch der Grund, weshalb ich die Meinung vertrete, daß WEBLOGS, wenn überhaupt, so kein auschließlicher, alleiniger Informationsträger für seriöse, inhaltlich sensible Wissenschaftsdokumentationen sind, und in Zukunft auch nicht werden sollten. Solche Werke sind nicht für jedermann bestimmt, ganz abgesehen davon, daß der Inhalt auch nur von einem engeren Kreis an fachkundigen Experten intellektuell aufgenommen respektive rezipiert werden kann. Sie stehen demzufolge auch für ein Breitenpublikum nicht zur Diskussion!
Mit anderen Worten gesagt: Die WEBLOG´s sind eine absolut faszinierende elektronische Kommunikationsform für eine bestimmte Art von Publikationen, sie können jedoch speziell bei obgenannten Wissenschaftswerken die klassische, konventionelle Publikationsform nicht ersetzen.

2. Übungsaufgabe/Posting 2

Ich habe mich in meinen bisherigen Lehrveranstaltungen in erster Linie über verschiedene Homepages informiert. Meine diesbezüglichen Recherchen erstreckten sich von WIKIPEDIA-Seiten über Bibliotheken (UNI-Bibliothek), Museums- und Archivseiten bis zu sonstigen kulturellen sowie künstlerischen Informationsträgern (z. B. Ausstellungen, Theater-, Konzert-, Kirchen-WEB Auftritten).

2. Übungsaufgabe/Posting 1

Ich muß ganz offen gestehen, daß ich mit meinem neuangelegten WEBLOG im Rahmen dieser LV absolutes Neuland, was meine bisherigen Erfahrungen mit WEB-Anwendungen betrifft, betrete. Ich war bis dato ein ganz normaler Internetanwender, der fast ausschließlich nur diverse Informationen wie sonstige Beiträge, Meldungen daraus abgerufen hat, und natürlich jede Menge an e-mails gesendet und empfangen hat. Ich bin kein Teilnehmer irgendeiner Kommunikationsplattform wie z. B. Facebook oder Twitter.

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